CeMAS erhält substanzielle Anschlussförderung von der Alfred Landecker Foundation

Berlin, 17. Mai 2023

Die Wirkung von Verschwörungserzählungen, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Desinformation im digitalen Raum wird häufig falsch eingeschätzt und verharmlost. Im März 2021 hat sich die gemeinnützige Organisation CeMAS mit dem Ziel gegründet, Menschen durch evidenzbasierte Aufklärung im Umgang mit solchen antidemokratischen und menschenverachtenden Bedrohungen zu stärken. Die Alfred Landecker Foundation hat die Bedeutung von CeMAS von Anfang an erkannt. Nach einer Gründungsförderung erfolgt nun eine Anschlussförderung bis Ende 2025, die mit einem substanziellen Fördervolumen die nachhaltige Weiterarbeit der Organisation sichert.

Frühwarnsystem für die Demokratie wird weiter ausgebaut

In Zeiten multipler, globaler Krisen steigt der Einfluss menschenverachtender und antidemokratischer Ideologien und Akteur:innen. Im digitalen Raum wird die Gefahr oft erst dann erkannt und adressiert, wenn sie sich bereits analog manifestiert hat. Die Organisation CeMAS wirkt dieser Entwicklung entgegen, indem sie Trends und Bewegungen unter anderem durch systematisches Online-Monitoring frühzeitig erkennbar macht und analysiert. Auf dieser Grundlage entwickelt das interdisziplinäre Team von CeMAS Gegenstrategien und Handlungsempfehlungen für Politik sowie Zivilgesellschaft und stellt Medien Informationen zur Verfügung.

Pia Lamberty, Geschäftsführerin CeMAS: „Die Angriffe auf liberale Demokratien haben in den letzten Jahren zugenommen – ob durch Desinformation, die massive Verbreitung von Verschwörungserzählungen oder rechtsextreme Akteur:innen. CeMAS klärt evidenzbasiert über diese Phänomene auf, um den Schaden von demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Einflüssen so stark zu minimieren, wie nur möglich. Nur so können die massiven Herausforderungen unserer Zeit überhaupt bewältigt werden. Die Förderung von der Alfred Landecker Foundation ermöglicht es uns nun, diese Arbeit längerfristig durchführen und erweitern zu können.“

Silke Mülherr, Co-CEO der Alfred Landecker Foundation: „CeMAS ist es gelungen, innerhalb von kurzer Zeit zu einem maßgeblichen Akteur im Bereich Realtime-Monitoring von Desinformation und Menschen- und Demokratieverachtung zu werden. Die Expertise der Organisation findet zu Recht gebührende Anerkennung innerhalb der Zivilgesellschaft, bei politischen Entscheidungsträger:innen und in der öffentlichen Berichterstattung. Mit ihrer wichtigen Arbeit leistet CeMAS einen wesentlichen Beitrag dazu, den demokratischen Diskurs in Deutschland und Europa zu stärken. Wir als Alfred Landecker Foundation glauben an den Erfolg von CeMAS und wollen der Organisation dabei helfen, ihre Arbeit auszubauen und die nächsten Schritte zu gehen. Wir danken dem gesamten CeMAS-Team für ihren Einsatz und freuen uns auf die Fortsetzung der fruchtbaren und inspirierenden Zusammenarbeit.“

Für Interviews stehen zur Verfügung

Pia Lamberty, Geschäftsführung CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie)
Josef Holnburger, Geschäftsführung CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie)
Silke Mülherr, Co-CEO der Alfred Landecker Foundation

Pressekontakt

Maheba Goedeke Tort und Corinne Heuer
CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie)
E-Mail: presse@cemas.io
Website: www.cemas.io

Über CeMAS

Das gemeinnützige Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) bündelt jahrelange interdisziplinäre Expertise zu den Themen Verschwörungsideologien, Desinformation, Antisemitismus und Rechtsextremismus. CeMAS adressiert aktuelle Entwicklungen innerhalb der Themenfelder online durch systematisches Monitoring zentraler digitaler Plattformen und moderner Studiendesigns, um so innovative Analysen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Darüber hinaus berät CeMAS Entscheidungsträger:innen aus Zivilgesellschaft, Medien und Politik.

Über die Alfred Landecker Foundation

Die Alfred Landecker Foundation fördert die Entwicklung einer offenen, demokratischen und diskriminierungsfreien Gesellschaft. Die Stiftung ist ein Inkubator für Demokratie im digitalen Zeitalter. Sie setzt sich ein für eine zeitgemäße Erinnerungskultur und bekämpft Antisemitismus und Rassismus. Die Stiftung schafft Netzwerke, Räume und Wissen, indem sie interdisziplinäre Projekte unterstützt, fördert, vernetzt und professionalisiert. Durch den Aufbau eines Netzwerks global aktiver Partner:innen macht sie Wissen und Erfahrungen breit verfügbar und bringt unterschiedlichste Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis an einen Tisch.

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