• Digitale Technologien

INFRADEM Reconfiguring Digital Infrastructure as a Site of Democratic Transformation

Laufzeit: 2027 – 2031

Digitale Technologien bestimmen zunehmend, wie wir kommunizieren, uns organisieren und politisch handeln. Häufig werden zentrale digitale Infrastrukturen wie Plattformen, Cloud-Systeme und KI-Werkzeuge jedoch von wenigen privaten Akteuren kontrolliert, die ohne demokratische Kontrolle tiefgreifenden Einfluss auf unsere Gesellschaft nehmen können.

Das Projekt INFRADEM untersucht, wie digitale Infrastrukturen anders und demokratiefördernd gestaltet werden können. Dafür bringt es ein interdisziplinäres Konsortium aus den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland zusammen, das gemeinsam untersuchen wird, wie Cloud Computing, KI-Systeme, Satelliten-Internet und Soziale Medien zu Infrastrukturen für demokratische Transformation werden können.

Im Rahmen des Projekts sollen konkrete Alternativen und Designvisionen für demokratische Infrastrukturen, Formate und Self-Governance-Modelle entstehen, die Bürger:innen- und Userbeteiligung ermöglichen. Zudem sollen umsetzbare politische Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.

CeMAS unterstützt das Projekt vor allem mit daten- und politikwissenschaftlicher Expertise und wird zum Beispiel Daten aus den Sozialen Medien wie Telegram, YouTube, TikTok und Instagram erheben, Netzwerkanalysen durchführen und gemeinsam mit den Projektpartner:innen erforschen, wie demokratische Prinzipien in digitale Infrastrukturen integriert werden können.

Ansprechpartner:in

In Kooperation mit

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • University of Luxembourg
  • Waag Society
  • Universität Paderborn

Gefördert von

  • Volkswagen Stiftung